Welche Gerüche können entstehen?

Viele Gerüche bleiben oft hartnäckig, obwohl der dazugehörige Fleck längst entfernt ist. Man putzt und säubert, der Gestank bleibt. Dabei gibt es eine ganze Palette an Arten und Ursachen. Nicht alle sind menschengemacht. So manche Düfte und Ausdünstungen entstehen auch durch Vierbeiner, Haushaltsgegenstände oder Wildtiere im Umfeld des Menschen. Jeder Geruch wird dabei anders angegangen werden, um ihn letztendlich zu eliminieren. Denn wer mag schon den Mief seines Umfeldes dauerhaft aushalten?

Welche Gerüche verursacht das Kleinkind?

Das Kind wirft seine Tasse um. Die Milch fließt vom Tisch und sickert in den flauschigen Teppich. Das Möbelstück ist im Nu abgewischt. Die Auslegware bearbeitet man mit einem feuchten Lappen. Der Fleck ist weg. Was bleibt, ist der milchig saure Geruch, der eventuell auch erst einen Tag später kommt. Das Dilemma bahnt sich den Weg. Was tun, um den Mief aus der Wohnung zu verscheuchen? Bleiben wir beim Kind. Obwohl ihm der Brei geschmeckt hat, es war zu viel. Der Sprössling macht ein Bäuerchen und ein Teil des eben Gegessenen verteilt sich über den Spucklatz und die Kleidung des Fütternden. Die verschmutzten Bekleidungsstücke werfen wir in die Waschmaschine. Was bleibt, ist der Geruch des Erbrochenen. Auch der Kindersitz, die Babyschale, der Kinderwagen oder das Stubenbettchen könnten getroffen worden sein.

So leicht, wie das bekotzte Oberteil lassen diese Sachen sich nicht reinigen. Der feuchte Lappen, der den Fleck oberflächlich entfernt, ist meistens nicht genug. Die kindliche Magensäure riecht man weiterhin. Ratlosigkeit entsteht. Wie bekommen wir die Utensilien wieder so rein, dass sie nach Kind und nicht nach Kotze riechen?

Welche Gerüche verursacht die Katze?

Das Katzenkind gewöhnt sich erst an eine Katzentoilette. Da könnte es hin und wieder zu einem Malheur kommen. Sie uriniert auf das Lieblingskissen oder ins Bett des menschlichen Mitbewohners. Der Fleck auf dem Laken ist ohne Probleme entfernt, doch was ist mit der Matratze? Dort sickert der Urin hinein und sorgt für einen lang anhaltenden Geruch. Nicht nur Kitten passiert diese Panne manchmal. Auch ältere Tiere erleichtern sich zuweilen an Ecken, die dafür nicht vorgesehen sind, sei es, weil das Katzenstreu nicht mehr gefällt oder das Katzenklo plötzlich an einem anderen Ort steht. Noch ärgerlicher werden wir, wenn der Katze kein Missgeschick geschieht, sondern sie bewusst markiert, sie also ihr Revier absteckt. Das begegnet uns häufig bei männlichen, nicht kastrierten Tieren. Sie spritzen ihren Urin überall dorthin, wo sie ihr Territorium abgrenzen möchten. Die Säuberung des Türrahmens ist hier noch die kleinste Schwierigkeit. Der Geruch dieser Markierungen ist übrigens etwas stärker als die normale Ausscheidung, denn er soll ja eine Botschaft aussenden: „Hier wohne ich!“ Dass im Reich des Katers auch Menschen leben, ist dem Tier dabei völlig schnuppe. Das Problem bleibt beim Halter des Haustieres. Wie bekomme ich den beißenden Duft aus dem Paradekissen, der Matratze oder der Kratzbaumhöhle?

Welche Gerüche verursacht der Hund?

Der beste Freund des Menschen ist seit Jahrtausenden der Hund. Regelmäßiges Spazierengehen ist die oberste Devise für eine Hundehaltung in der Wohnung. Doch nicht immer ist eitel Sonnenschein, auch im Regen muss er raus an die Luft. Liebt es Ihr Vierbeiner sogar, im nahegelegenen See zu baden? Die Drüsen des Tieres produzieren unter dem Fell ein Sekret, welches vor Nässe und Bakterien schützen soll. Leider verursacht diese Absonderung einen unangenehmen Körpergeruch des haarigen Freundes, der sich natürlich nach dem Spaziergang wohlig in seinem Kissen oder gar im Bett des Menschen wälzt. Der Hundehalter ist ratlos. Wie bekommt man den eher ungeliebten Geruch des Vierbeiners aus der Wohnung?

Welche Gerüche verursachen Kadaver und Wildtiere?

Nicht nur Haustiere können für unangenehmen Gestank sorgen. Mäuse, Ratten oder ähnliches Kleingetier leben nicht ewig. Sie segnet irgendwann das Zeitliche. Blöd nur, wenn das hinter der Holzverkleidung oder unter der Dielung geschieht. Oft liegen die Körper dann eine lange Zeit an diesem Fleck und verwesen still. Allein der Geruch kündet vom Ableben der Nager. Ehe man den Kadaver gefunden und beseitigt hat, frisst sich der Verwesungsgeruch durch Haus und Hof und hält jedem Beseitigungsversuch stand. Das Tier ist entsorgt, doch wir stecken in der Klemme. Was ist zu tun, damit unser Heim wieder vom Mief des Endlichen befreit wird?

Welche Gerüche verursacht das Auto?

Durchaus sachlichere Probleme können ebenfalls durch Geruch entstehen. Nehmen wir zum Beispiel das Auto. Heimlich geraucht? Der Partner schimpft. So kann man doch nicht in den Urlaub fahren! Der Hauch des kalten Rauches ist nicht nur eklig, sondern nistet sich auch  in Armatur, Himmel und Autositz ein. Da hilft ein Duftbaum meist wenig, denn er übertüncht nur mit einem noch stärkeren Geruch, der ebenso unappetitlich ist.  Ein Besuch an der Autowaschanlage mit Staubsauger ist da gleichermaßen nutzlos, der Zigarettengestank lässt sich ja mal eben nicht aus den Polstern saugen. Aber auch Nichtraucher stehen ab und an vor dem Problem unausstehlicher Dünste im Familienwagen.  Sei es der beim Bremsen entstandene Kaffeefleck, die getrocknete Burgersauce auf dem Rücksitz oder die vergessene Mülltüte im Kofferraum – Sauce, Fleck und Müll lassen sich vielleicht entsorgen und bereinigen. Der Geruch bleibt. Was also ist zu tun, damit der Partner wieder gern mitfährt?

Wie kommt der schlechte Geruch in die Waschmaschine?

Wir kennen das Dilemma: Aus der Waschmaschine tritt ein fauler Gestank. Wie ein Tümpel im Herbst riecht es in Bad oder Waschküche. Wenn man der Ursache nicht nach auf die Schliche kommt, ist nachhaltig sogar die Wäsche selbst betroffen. Sie wird nach feuchten, klammen Bekleidungsstücken stinken. In den vielen Gummidichtungen in der Maschine können sich Bakterien sammeln. Aus menschlichen Überresten wie Haaren, Hautpartikeln und Porenrückständen entsteht ein Konfliktherd. Fusseln und andere Stoffresten schaffen ein Umfeld, das sowohl Keimen als auch Geruchsbakterien ein neues Domizil bietet.

Nicht nur im Inneren der Maschine entstehen leicht Geruchsherde. Der Grund kann manchmal auch viel näher liegen. Andere Waschmaschinenteile geben ebenfalls Anlässe für schlechte Luft. Zum Beispiel könnte das Waschmittelfach oder das Flusensieb schon lange nicht mehr gereinigt worden sein. Auch hier blieben womöglich Reste vom Waschmittel und organische Rückstände haften. Ein Fest für Bakterien und Keime! Nicht zuletzt könnte die Ablaufpumpe nicht mehr in Ordnung sein. Das Waschwasser sammelt sich und bildet einen faulen Pfuhl, der für dementsprechenden Geruch sorgt. Holen wir nun den Klempner oder bekommen wir das Problem allein in den Griff?

Warum riecht der Geschirrspüler unangenehm?

Der Geschirrspüler ist mittlerweile ebenfalls nicht mehr aus dem Haushalt wegzudenken. Wir kennen es schon. Auch hier lauern Gefahren! Speisereste verstecken sich im Abflusssieb. Fette werden nicht richtig abgebaut. Sie bleiben im Spülraum oft über lange Zeit haften und verströmen einen fischigen, ranzigen Geruch. Oft legt sich dieser Mief leider auch auf die eigentlich gereinigten Geschirrteile und verlagert sich so von der Spülmaschine in den Geschirrschrank. Selbst nach einem gründlichen Auswischen des Schrankes bleibt der modrige Hauch im Möbelstück und kann sogar den Geschmack der Mahlzeiten auf einem Teller beeinflussen. Wer möchte schon gern etwas riechen, was so gar nicht zum Essen passen will?

Der Geruch kommt aus dem Kühlschrank

Nach einem entspannten Abendessen bei Wurst- und Käsespezialitäten haben wir die schmackhaften Reste vernünftigerweise nicht auf dem Tisch liegen lassen, sondern in die Kühlung gegeben. Und so endet die Behaglichkeit spätestens am nächsten Tag, wenn man die Kühlschranktür öffnet. Verschiedene Käsesorten sind sehr geruchsintensiv und legen ihr Aroma noch tagelang als Erinnerung in den Kühlschrank, obwohl die Delikatesse schon lang verzehrt worden ist. Richtig ärgerlich wird es, wenn der Gestank sich in diverse Dichtungen und Orte festsetzt, wo man nicht so leicht mit dem Lappen und anderen Reinigungsmittel hinkommt. Wie können wir das schlechte Odeur entfernen, ohne den Schrank zu lüften? Müssen wir ihn abtauen?

Welche Gerüche verursacht der Mensch?

Stellen wir uns einmal vor, wir haben den ganzen langen Sommertag bei uns im Garten geschuftet oder sind von einer Montage heimgekommen. Trotz morgendlicher Körperpflege und Deo schwitzen wir vor Hitze und Mühe. Nach getaner Arbeit wechseln wir die Kleidung und brausen uns noch einmal mit dem Gartenschlauch ab oder begeben erneut unter die Dusche, um den Arbeitsschmutz vom Körper zu entfernen. Wir sind nun wieder sauber und gutriechend steigen wir in die neue Hose. Doch der Schweißgeruch zieht in die benutzten Klamotten ein und bleibt dort trotz des normalen Waschganges in der Maschine. Was ist jetzt zu tun, um diesen wirklich schlechten Geruch aus dem Hemd, dem T-Shirt oder der Unterwäsche zu bekommen?